EIGENFETT (LIPOFILLING)

Der Schwund des Unterhautfettgewebes kann im Gesicht zu diversen Veränderungen führen. Indikationen sind stärker eingesunkene Areale an den Wangen, tiefe Nasolabialfalten, Mundwinkelrhagaden, Volumsaufbau bei schmalen Lippen und Volumsaufbau eingesunkener Narben.
Das Prinzip besteht darin, dass körpereigenes Fett meist an Gesäß, Oberschenkel oder Bauch so schonend entnommen wird, dass die Fettzellen nicht zerstört werden.
Der Eingriff wird in Lokalanästhesie, bei größerem Umfang manchmal auch in Dämmerschlafnarkose durchgeführt. Das speziell gereinigte Fett wird von kleinen Hauteinstichen in die gewünschten Areale eingebracht. Dabei muss es in möglichst viele feine Portionen verteilt werden, damit die Chance, dass es dauerhaft eingebaut wird, möglichst groß ist. Je nach Umfang des Eingriffs ist die entstehende Schwellung nach 2 bis 3 Tagen oder auch erst nach 2 bis 3 Wochen wieder verschwunden.
Ein unterschiedlich großer Teil des transplantierten Fetts wird im Verlauf der nächsten Monate wieder abgebaut werden, der andere Teil wird jedoch definitiv eingebaut und stellt somit eine dauerhafte Korrektur dar. Bei Bedarf kann ein Eigenfettaufbau beliebig oft wiederholt werden.