FADENLIFTING

Wenn der Elastizitätsverlust der Haut zu einem Absinken verschiedenster Gesichts- und Halspartien geführt hat, hat sich für eine Korrektur dieser Veränderungen als neue alternative Methode zur Gesichtsverjüngung in den letzten Jahren das Fadenlifting etabliert. Heute werden dazu fast nur resorbierbare PDO-Fäden verwendet, die sich nach 180 Tagen vollständig aufgelöst haben. Es handelt sich um ein minimal invasives Verfahren, bei dem die PDO-Fäden mittels Kanülen ohne Schnitte atraumatisch implantiert werden. Ziel ist es mit den Fäden, die sich mit Widerhäkchen im Gewebe verankern, eine Hebung der betreffenden Partien zu bewirken und eine Bindegewebsreaktion auszulösen, die eine länger anhaltende Verbesserung ermöglicht. Die Vorteile der Methode liegen in der Nichtinvasivität (keine Schnitte, keine Narben), in der raschen Durchführbarkeit (ambulant ohne Anästhesie, bzw. nur Lokalanästhesie) und den schnell sichtbaren Ergebnissen. Die Ergebnisse halten bis zu zwei Jahren. Besonders geeignet ist die Methode für mildere bis moderate Formen der Gewebeerschlaffung. Natürlich ist bei ausgeprägteren Alterungsveränderungen das Ergebnis eines operativen Faceliftings nicht erzielbar.