NASENKORREKTUR

Nasenkorrekturen sind erst nach Abschluss des Wachstums möglich. Dabei soll eine Harmonisierung der Gesichtsproportionen erreicht werden. Form und Größe der Nase werden durch Modifikationen am knorpeligen und knöchernen Nasenskelett verändert.
Bei der geschlossenen Operationstechnik liegen die Schnitte im Naseninneren und es entstehen keine sichtbaren Narben. Bei der offenen Operationstechnik wird ein kleiner Schnitt über den Nasensteg angelegt. Dadurch kann die Korrektur unter Sicht sehr präzise durchgeführt werden, wodurch auch diffizile Formveränderungen möglich sind. Sehr häufig sind auch funktionelle Störungen der Nasenatmung gegeben, wie Verkrümmungen der Nasenscheidewand. Diese lassen sich bei einer Nasenoperation mitkorrigieren. Nasenkorrekturen werden je nach Präferenz in Allgemeinanästhesie oder auch in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf durchgeführt. Meist ist eine Übernachtung in der Klinik sinnvoll. Für 7 bis 10 Tage wird eine Nasenschiene angelegt, während dieser Zeit klingen auch die Schwellungen und Blutergüsse um die Augen weitestgehend ab.